Das Hercules-Fahrrad hat eine lange Geschichte

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Die Geschichte des seit Ende des 19. Jahrhunderts produzierenden Unternehmens hängt eng zusammen mit der Geschichte des Zweirades selbst. Damals kamen die ersten Modelle des Zweirades in der Gesellschaft auf, und so versuchte der Firmengründer von Hercules, dieses praktische Fortbewegungsmittel für alle zugänglich zu machen. Bis dato war das Zweirad nur für bestimmte Schichten der Gesellschaft zugänglich, unter anderem weil es sehr teuer war und sich der Großteil der Menschen eine solche Investition nicht leisten konnte. Mit der Gründung der Firma Hercules begann nicht allein die Entwicklung einer eigenständigen Marke, sondern auch die Einbürgerung des Fahrrades selbst in alle Schichten der Gesellschaft. So ist die Bedeutung von Hercules neben einer wirtschaftlichen auch eine geschichtliche, da unser alltäglicher Umgang mit dem Zweirad maßgeblich mit der damaligen Vision des Gründers zu tun hat. Die älteste Fahrradmarke Deutschlands trug ganz zu Beginn den Nachnamen des Gründers und wurde auch unter diesem Namen damals schon bekannt. Der heutige Markenname ergab sich recht schnell aus einem Kosenamen heraus. Er entstammt der griechischen Mythologie und soll für die Stärke und Robustheit der Räder stehen. Die in Nürnberg ansässige Firma wurde durch ihre revolutionäre Erfindung damals zwangsläufig sehr schnell bekannt und produziert bis heute Markenfahrräder.

Später wurden auch andere Zweiräder wie Motorräder produziert. An Fahrrädern hat Hercules aber nach wie vor ein breites Sortiment, aus dem man das für sich am besten passende auswählen kann. Von Hercules gibt es verschiedenste Räder für die unterschiedlichsten Strecken. Das einfache City-Bike mit tiefer Stange für Damen und als Herrenmodell mit hoher Stange ist für den alltäglichen Gebrauch in der Stadt am praktischsten. Mit einer Ganganzahl zwischen 3 und 8 kann man mit dem normalen Stadtfahrrad auch hügelige Ebenen befahren, ohne ein Problem beim Treten zu haben. Jeder muss allerdings selbst herausfinden, wie er mit welchem Modell zurechtkommt. Neben dem normalen Bike für den Alltag gibt es im Hercules-Sortiment auch Räder für spezielle Fahrten. Für verschiedene sportliche Aktivitäten kann man bei Hercules auch Räder finden, zum Beispiel für Trekking- oder Cross-Strecken gibt es zahlreiche Modelle. Aber auch das klassische Rennrad mit seinem extra leichten Corpus ist bei Hercules erhältlich. Das Rennrad eignet sich besonders für diejenigen, die das Radfahren tatsächlich als einen reinen Sport betreiben und daher ein stabiles Fahrradmodell suchen, das gut beschleunigt. Speziell kleine Modelle für Kinder gibt es ebenso wie elektrisch betriebene Räder für ältere Menschen oder Menschen, die generell nicht soviel Kraft aufwenden können.

Zwei Modelle sind speziell für den Transport von Gegenständen entworfen worden. Die hinten und vorne mit großen Körben ausgestatteten Räder können beim Transport von verschiedenen Gegenständen helfen. Einmal sind die Körbe mit einem dichten Drahtgeflecht bestückt, in das lose Artikel gelegt werden können. Bei dem anderen Modell sind die Metallstangen des Korbs eher grob geflochten und für die Einlage eines Kartons vorgesehen. Erstehen kann man die neuen Hercules-Räder im Handel beim Fachmann, aber auch gebraucht auf Fahrradmärkten. Das Internet bietet eine gute Möglichkeit, die verschiedenen Modelle einzusehen.

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