Richtig Radfahren: Diese Faktoren spielen eine Rolle

Das Fahrradfahren wird auch in Deutschland immer beliebter. Ob für die Fahrt zum Bäcker, zur Arbeit oder als Freizeitbeschäftigung: Fahrräder sind eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative zum Automobil. Die große Anzahl an täglichen Fahrradfahrten birgt natürlich auch Gefahren. Wie der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (kurz ADFC) für 2010 vermerkte, kamen in diesem Jahr 381 Fahrradfahrer im Straßenverkehr um. Im Jahr zuvor waren es noch 462, und das bei einer Unfallquote (nach Polizeiangabe) von rund 2,4 Millionen p. a. Die Wurzeln der Fahrradkonstruktion reichen bis ins 19. Jahrhundert. Vor allem die Erfindung des Zweiradprinzips durch Karl von Drais im Jahr 1817 hat die Entwicklung des Fahrrads vorangebracht.

Die Nutzung eines Fahrrads im Straßenverkehr unterliegt bestimmten Gesetzen und Regeln. Maßgeblich sind unter anderem die DIN-Norm EN 14764, die eine Gewichtshöchstbelastung von 100 kg definiert, sowie die Vorschriften der Straßenverkehrszulassungsgesetzgebung. Worauf aber kommt es eigentlich beim Fahrradfahren an?

Ein Fahrrad zu nutzen, kann grundsätzlich als gesundheitsfördernd bezeichnet werden, vor allem was das Herz-Kreislauf-System anbelangt. Darüber hinaus werden hierbei auch zahlreiche Muskeln gefordert. Auf der anderen Seite können Wirbelsäule, Gelenke und Knochen bei einer falschen Art zu fahren, stark belastet werden. Welche Faktoren sind entscheidend? An erster Stelle sind hier natürlich die Rahmengröße, die Sattel- und Lenkerhöhe sowie die Federung des Fahrrads zu nennen. Alle Parameter müssen optimal zur Körpergröße, zum Körpergewicht und zum Fahrradtyp (Hollandrad, Rennrad, Trekkingbike etc.) passen. Wer nicht länger als 1 bis 2 Stunden ohne Probleme fahren kann, sollte das Fahrrad gegebenenfalls neu justieren. Hierfür gibt es im Internet diverse Tipps und Tricks. Wer sich jedoch nicht ganz sicher ist, für den bietet es sich an, einen professionellen Fahrradhändler hinzuzuziehen.

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